
Claude Monet · PD
Seerosen
Details
Die Geschichte
Um 1905 war Monet über sechzig und verließ Giverny nur noch selten. Wenige Jahre zuvor hatte er den Teich in seinem Wassergarten unterhalb des Hauses vergrößert, einen Arm der Epte abgeleitet, um ihn zu speisen, und die Seerosen die ganze Fläche überziehen lassen. Um 1903 begann er eine Reihe von Leinwänden, die für ihn etwas Neues wagten: Sie lassen den Himmel und das gegenüberliegende Ufer ganz weg und blicken fast senkrecht auf das Wasser. Zu sehen ist allein die Oberfläche des Teichs, die schwimmenden Blüten und die Wolken, die sich darin spiegeln. Er arbeitete im Freien an vielen zugleich und folgte dem wechselnden Licht. 1909 stellte er 48 davon in Paris aus und nannte sie schlicht Wasserlandschaften. Dieses Bild gehört zu jenem geduldigen Jahrzehnt am Rand des Teichs.




