
Sailko · PD
Panorama der römischen Campagna. Die Prenestiner Berge, gesehen von Olevano
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Die Geschichte
In den 1820er Jahren füllte sich das Bergdorf Olevano östlich von Rom jeden Sommer mit Malern, die meisten von ihnen Deutsche. Sie wohnten in der Casa Baldi, einem ländlichen Gasthaus, und zogen hinaus, um die Felsen, Eichenwälder und Berge ringsum zu malen. Auch Corot arbeitete dort während seines ersten Italienaufenthalts, seine Zeichnungen aus Olevano sind 1827 und 1828 datiert. Diese schmale Leinwand, keine 20 Zentimeter hoch und etwa 45 breit, blickt vom Dorf aus über die Monti Prenestini. Die Bergrücken sind dunkel und flach hingesetzt, fast wie eine einzige Form, während die Wolken darüber mit dicker weißer Farbe aufgebaut sind. Rechts unten schneidet ein heller Weg durch den Hang. Die Casa Baldi steht noch heute und gehört zur Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, die dort ihre Stipendiaten unterbringt.




