
Rembrandt · CC0
Pilatus wäscht seine Hände
Details
Die Geschichte
1905 nahm Wilhelm von Bode das Bild in das Werk Rembrandts auf und nannte es dabei selbst ein etwas abnormes Stück. Bode war damals die maßgebliche Stimme in Sachen Rembrandt, und seine Zuschreibung wog schwer. Acht Jahre später kam die Leinwand mit dem Nachlass des New Yorker Kaufhausbesitzers Benjamin Altman ins Metropolitan Museum, noch immer als Rembrandt. Seit den 1940er Jahren hat die Forschung sie ihm wieder abgesprochen und einem namenlosen Schüler der 1660er Jahre zugewiesen. Das Museum führt sie heute als Art des Rembrandt. Vorgeschlagen wurde Aert de Gelder, der einzige belegte Schüler aus diesem Jahrzehnt, beweisen lässt sich das nicht. Pilatus sitzt im breiten schwarzen Hut, ein Junge gießt ihm Wasser über die Hände, die Wachen bleiben mit ihren Piken im Dunkeln zurück.




