
Pilger auf dem Weg nach Mekka
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Die Geschichte
Zu dicht gedrängt sei die Gruppe, schrieb ein Kritiker 1861 in der Gazette des Beaux-Arts, und die Kamele seien im Verhältnis zu den Menschen zu groß. Ein anderer meinte, nach dem Salon habe jeder Besucher geglaubt, selbst mit der Karawane gezogen zu sein. Belly lässt den Zug der Pilger frontal auf uns zukommen, die langen Schatten der Kamele reichen über den Sand bis an den vorderen Bildrand. Weiter hinten links geht ein Mann neben einem Esel, auf dem eine Frau mit einem Kind sitzt. Das Musée d'Orsay erkennt darin einen Anklang an die Flucht nach Ägypten, mitten in einer muslimischen Pilgerfahrt nach Mekka. Der Staat kaufte das Bild noch im selben Jahr vom Maler. Von 1949 bis 1968 war es als Leihgabe im Pariser Musée de la France d'Outre-Mer, dem Museum der französischen Überseegebiete.