
Ivan Shishkin · PD
Kiefernwald
Details
Die Geschichte
Um 1897 ist Iwan Schischkin Mitte sechzig und malt noch immer, was er seit vierzig Jahren verfolgt: den russischen Kiefernwald. Während anderswo in Europa die Bäume in Lichtflecken zergehen, hält er weiter jeden Stamm fest, jeden Streifen Rinde, die trockenen Nadeln und das Moos am Boden, mit fast botanischer Geduld. Man nannte ihn längst den Zaren des Waldes, und er trug den Namen gelassen. Er gehörte zu den Peredwischniki, den Wandermalern, die ihre Ausstellungen durchs ganze Land trugen. Es war eines seiner letzten vollen Jahre: Im März 1898 starb er vor der Staffelei, an einem neuen Waldbild.




