
Polyptychon der Heiligen Dreifaltigkeit
Details
Die Geschichte
Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Verona brauchte über ihrem Hochaltar ein Bild der Dreifaltigkeit, und 1360 bekam sie dieses. Auf der Mitteltafel hält Gottvater das Kreuz mit dem gekreuzigten Sohn. Zu beiden Seiten stehen Petrus und Paulus, Johannes der Täufer und Zeno, der Bischof, den Verona als Stadtpatron verehrt, und darüber, im Giebel, krönt Christus die Jungfrau.
Der Maler setzte seinen Namen lateinisch darauf, Hopus Turoni, das Werk des Turone, dazu das Jahr, und kein anderes erhaltenes Bild von ihm ist signiert. Der geschnitzte, vergoldete Rahmen ist der ursprüngliche. Er ist gebaut wie die hölzernen Altaraufsätze, die Veroneser Schnitzer damals anfertigten, mit kleinen gemalten Engelsfiguren darin. Ganz vollständig ist das Werk vielleicht trotzdem nicht. Der Kunsthistoriker Federico Zeri schlug vor, dass zwei kleine Tafeln mit der Verkündigung, heute in einer New Yorker Privatsammlung, einst zu diesem Altar gehörten.