
Anthony van Dyck · PD
Bildnis einer genuesischen Dame
Details
Die Geschichte
Der Louvre nennt sie nur eine genuesische Adlige. Zwei Namen stehen im Katalog zur Wahl, die Marchesa Geronima Spinola-Doria und eine Angehörige der Familie De Mari, gesichert ist keiner von beiden. Van Dyck malte das Bild gegen Ende seiner Jahre in Genua, um 1626 oder 1627. Er arbeitete sich damals durch die führenden Häuser der Stadt und gab den Modellen das große ganzfigurige Format des Staatsporträts, mit Säulen, schwerem Vorhang und Ausblick in einen Garten. Die Statue dort hinten ist nach Ansicht des Museums vermutlich ein Jupiter. Ein anonymes Manuskript von 1748 über die Kunstschätze Genuas führt das Gemälde im Besitz von Stefano De Mari auf. Über dessen Tochter kam es an die Doria und blieb bis ins 19. Jahrhundert in genuesischen Palästen, bevor es nach Paris ging. Im Louvre hängt es erst seit 1949, als Geschenk der Kinder des Barons Édouard de Rothschild.




