
Paolo Veronese · PD
Bildnis eines Herrn im Pelz
Details
Die Geschichte
Im Venedig der 1550er-Jahre war Paolo Veronese ein junger Maler, der sich gerade einen Namen machte, in einer Stadt, in der ein Bildnis ebenso vom Stoff und vom Rang sprach wie vom Gesicht. Dieser namenlose Herr wendet sich uns zu, gehüllt in einen schweren, pelzgefütterten Mantel, jene Art kostbaren Gewands, das jedem sofort zeigte, wo sein Träger stand. Das Pelzwerk, die Falten und die ruhige Hand gibt Veronese mit einer Leichtigkeit wieder, die ihm bald die größten Aufträge der Stadt einbringen sollte, von den Sälen des Dogenpalasts bis zu der Villa, die er für die Familie Barbaro mit Fresken schmückte. Wer der Dargestellte war, wird seit Jahrhunderten diskutiert und ist bis heute ungewiss.




