
Porträt eines Mannes in Rüstung
Details
Die Geschichte
Um 1700 war der Harnisch im Feld längst die Ausnahme, im Bildnis dagegen blieb er in Gebrauch, weil er weiterhin für Mut und Befehlsgewalt stand. Genau diese Aufgabe hat er hier. Das Museum datiert die Leinwand zwischen 1690 und 1710 und nennt keinen Maler, nur den französischen Umkreis. Über den Dargestellten sagt die Akte schlicht, er sei unbekannt, und geht nicht weiter als bis zu einer Ähnlichkeit, die Züge erinnerten an Ludwig XIV. Im Netz kursiert dennoch ein Name für ihn, ein 1669 gewählter polnischer König, den das Museum nie übernommen hat und den seine Datierung um mindestens 20 Jahre verfehlt. Das Bild ist klein, 43 mal 33 Zentimeter. Am 17. Februar 1954 kam es aus den Depots der Uffizien in den Palazzo Pitti und blieb auch dort im Depot, und auf der Rückseite weist ein gedrucktes Etikett es noch immer der dritten Kategorie des Inventars von 1881 zu.




