Bildnis eines Mannes („Der Auktionator“)

Rembrandt · CC0

Bildnis eines Mannes („Der Auktionator“)


Details

Künstler
Anonym
Jahr
1658
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
108,6 × 86,4 cm

Die Geschichte

1995 zeigte das Metropolitan Museum eine Ausstellung mit dem Titel „Rembrandt / Not Rembrandt“ und hängte seine eigenen Zweifelsfälle nebeneinander. Dieses Bildnis war Nummer 32 und kam auf den Umschlag des Katalogs. Auf dem Papierbündel in den Händen des Mannes steht gemalt „Rembrandt f. 1658“. In diesem Jahr wurde in Amsterdam Rembrandts Hausrat zugunsten seiner Gläubiger versteigert, und im 19. Jahrhundert schloss man daraus, der Dargestellte müsse Thomas Jacobsz Haeringh sein, der diese Versteigerung leitete. Daher der Beiname „Der Auktionator“. Das Museum weist heute darauf hin, dass die Gleichsetzung auf einer Radierung des falschen Haaring beruhte, des Sohnes statt des Vaters. Autoradiografien von 1982 zeigten dann eine Maltechnik, die nicht zu Rembrandts Arbeiten der 1650er Jahre passt. Seither führt das Haus die Leinwand unter einem Nachfolger, dem bis heute niemand einen Namen geben konnte.

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