Bildnis einer jungen Frau, genannt „La Bella“

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Bildnis einer jungen Frau, genannt „La Bella“


Details

Jahr
1519
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
95 × 80 cm

Die Geschichte

Um 1518 war Venedig eine wohlhabende Republik, deren Maler, Tizian, Giorgione oder Palma il Vecchio, Bilder schöner Frauen für den privaten Geschmack ihrer Auftraggeber schufen. Diese junge Frau mit blondem Haar, rotem Kleid und tiefem Ausschnitt stellt niemanden Bestimmten dar. Sie ist ein Bild des venezianischen Schönheitsideals jener Jahre, und manche denken sogar an eine bekannte Kurtisane. In den Händen hält sie ein Schmuckkästchen, und oben rechts zeigt ein kleines Relief einen Reiter, der einen nackten Mann niedertritt, ein Wink auf die Vergänglichkeit aller Schönheit. Lange galt das Bild als ein Tizian. Heute schreibt man es Palma zu, und es hängt im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid.

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