Bildnis einer unbekannten Genueserin, 1622-1623

Anthony van Dyck · PD

Bildnis einer unbekannten Genueserin, 1622-1623


Details

Jahr
1623
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
127 × 101,6 cm

Die Geschichte

Den größten Teil seiner Geschichte hing dieses Bildnis in einem Speisezimmer bei Glasgow. Sir Archibald Campbell kaufte es im frühen 19. Jahrhundert für Garscube House, und der Berliner Kunsthistoriker Gustav Waagen sah es dort 1851, als er britische Privatsammlungen durchging. Gemalt wurde es weit entfernt davon, in Genua, wo van Dyck in den frühen 1620er Jahren für die Bankiers- und Reederfamilien der Stadt arbeitete. Der Name der Dargestellten ging dabei verloren. Ein genuesischer Familienname haftet ihr durch Überlieferung an, belegt ist er nicht, und deshalb führt der Katalog sie schlicht als unbekannte Frau. Von 1946 bis 1976 war das Bild eine Leihgabe im Kelvingrove und ging danach an die Besitzerfamilie zurück. Der Stadt gehört es erst seit 2021, als der Staat es anstelle von 2,45 Millionen Pfund Erbschaftsteuer annahm.

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