Porträt der Anna Maria Luisa de' Medici im Jagdkostüm

Porträt der Anna Maria Luisa de' Medici im Jagdkostüm


Details

Jahr
1695
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
48,3 × 37 cm

Die Geschichte

Die Uffizien nennen kein Jahr. Auf dem Katalogblatt steht eine weite Spanne und dazu die Begründung: das Bildnis sei wohl in den ersten Jahren entstanden, die Anna Maria Luisa de' Medici in Düsseldorf verbrachte, wohin sie 1691 nach ihrer Heirat mit dem Kurfürsten von der Pfalz gezogen war. Deutlicher wird das Rahmenschild bei der Kleidung, abito da cacciatrice, im Kostüm einer Jägerin. Bekannter als das Bild ist, was danach kam. 1716 verwitwet, kehrte sie nach Florenz zurück, und 1737 unterzeichnete sie als Letzte der Medici jenen Familienvertrag, der die Gemälde, Statuen und Bücher des Hauses an die Stadt band und ihre Entfernung untersagte. Die Leinwand selbst lag jahrzehntelang als Depositum im Museo Mediceo im Palazzo Medici Riccardi und kam erst 1972 nach Pitti zurück. Ein als Gegenstück gemaltes Pendant verzeichnet das Museum in deutschem Privatbesitz.

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