
Peter Paul Rubens · PD
Porträt der Jacqueline van Caestre, Ehefrau von Jean Charles de Cordes
Details
Die Geschichte
Auf dem Brüsseler Schild stehen zwei Namen: Peter Paul Rubens oder Antoon van Dyck. Seit dem 18. Jahrhundert wird das Bildnis mal dem einen, mal dem anderen gegeben, und die Königlichen Museen der Schönen Künste lassen die Frage bis heute offen. Van Dyck war 1618 gerade 19 Jahre alt und im Februar desselben Jahres als Freimeister in die Antwerpener Lukasgilde aufgenommen worden, arbeitete aber weiter als bester Gehilfe in Rubens' Werkstatt. Ein Auftraggeber vom Rang des Jean Charles de Cordes hätte den Meister selbst erwartet.
Das Bild gehört zu einem Paar. De Cordes stammte aus einer der reichsten Familien Antwerpens und heiratete Jacqueline van Caestre im Oktober 1617, deren Vater in Mecheln zur Obrigkeit gehörte. Die beiden Eichentafeln tragen in Brüssel die Inventarnummern 2618 und 2619. Jacqueline starb 1618, kein Jahr nach der Hochzeit.




