
Philip de László · PD
Bildnis König Ferdinands I. von Rumänien
Details
Die Geschichte
Als Philip de László dieses Bildnis im Februar 1936 vollendete, war König Ferdinand I. von Rumänien seit fast neun Jahren tot. Er war 1927 gestorben. De László, der gefeierte anglo-ungarische Porträtist der europäischen Höfe, arbeitete hier also nach Vorlagen und Erinnerung, nicht nach dem lebenden Modell. Er hatte das rumänische Königshaus schon früher gemalt, darunter Königin Marie in seinem Londoner Atelier. Dieses posthume Porträt zeigt Ferdinand in Uniform, in der würdevollen Haltung, die de Lászlós Adelsbildnisse berühmt machte. Es war eine seiner letzten Arbeiten: Der Maler starb im November 1937, gut anderthalb Jahre nachdem er dem verstorbenen König diese Züge gegeben hatte.
