Porträt des Leutnant-Admirals Cornelis Tromp im römischen Kostüm

Porträt des Leutnant-Admirals Cornelis Tromp im römischen Kostüm


Details

Jahr
1673
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
40 × 33 cm

Die Geschichte

Ein Admiral im Gewand eines römischen Feldherrn, mit Brustpanzer und schwerem orangefarbenem Mantel, zieht am Ufer das Schwert aus der Scheide, während draußen auf dem Meer eine Seeschlacht im Gange ist. Cornelis Tromp war schon als Junge mit seinem Vater, dem berühmten Admiral Maarten Tromp, zur See gefahren. 1666 verlor er nach einem Streit mit Michiel de Ruyter, dem Befehlshaber der Flotte, seinen Posten und kehrte erst 1673, im Dritten Englisch-Niederländischen Seekrieg, in den Dienst zurück. Die gebogene Klinge in seiner Hand passt schlecht zur Antike. Es ist ein persischer Säbel mit einem Griff aus Walrosselfenbein, der ihm tatsächlich gehörte. Das Rijksmuseum zeigt ihn heute in derselben Vitrine der Waffenkammer wie das kleine Bildnis. Das Monogramm auf der Holztafel las man früher als das des Malers Abraham Willaerts, eine Deutung, die das Museum inzwischen verworfen hat.

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