
Bildnis Louis Royer (1793-1868), Bildhauer
Details
Die Geschichte
Louis Royer sitzt in seinem Atelier, mit rotem Fes und einem Hammer in der Hand, zwischen Porträtbüsten und einer Christusfigur aus eigener Hand. In eine Ecke schrieb Charles van Beveren Roma. 1823 hatte Royer als erster Bildhauer den niederländischen Prix de Rome gewonnen, den König Wilhelm I. wieder eingeführt hatte, und die folgenden vier Jahre in Rom studiert, wo er ein Bildnis von Papst Leo XII. schuf. Van Beveren malte ihn 1830, nachdem Royer und seine Frau heimgekehrt waren, auf einer nur 25 Zentimeter hohen Tafel.
Maler und Modell waren Landsleute, beide in Mechelen geboren. Royer blieb in Amsterdam, und sein bekanntestes Werk ist die Rembrandt-Statue, die seit 1852 auf dem Rembrandtplein steht.
