
Porträt der Lucrezia Ricasoli Zanchini
Details
Die Geschichte
Kurz nach 1600 ließ Großherzog Ferdinando I. de' Medici seine neue Jagdvilla in Artimino westlich von Florenz mit Bildnissen der Frauen ausstatten, die an den Höfen von Florenz, Rom und Neapel als die schönsten galten. Über 60 kamen zusammen. Dieses gehört dazu, und wie alle trägt es den Namen der Dargestellten in Großbuchstaben quer über die Leinwand, damit der Gast im Saal lesen konnte, wen er vor sich hatte: Lucrezia Ricasoli, durch Heirat in der Familie Zanchini. Bezahlt wurde in Schüben, 23 Bildnisse 1601 und weitere 21 zwischen 1603 und 1606, gearbeitet wurde schnell und von mehreren Händen nach einem einheitlichen Format. Welche Hand welche Leinwand malte, ist bis heute offen. Genannt werden ein Maler aus der Werkstatt Ligozzis und ein Matteo Confortini. Von der Reihe haben sich 44 Bildnisse erhalten, sie liegen heute in den Depots der Uffizien.




