
Bildnis Michiel de Ruyter (1607-1676)
Details
Die Geschichte
Das Bildnis steckt noch immer in dem Rahmen, der 1667 dafür gemacht wurde, vergoldet und ringsum beschnitzt mit dem Gerät des Seekriegs, Trommeln und Fahnen, Kanonen und Pulverfässern, oben in der Mitte das Wappen de Ruyters. Ferdinand Bol malte den Admiral ein Jahr nach dessen Sieg über die Engländer in der Viertageschlacht, setzte das Flaggschiff aufs Meer hinter ihm und signierte auf der Balustrade. Rund 130 Jahre hing die Leinwand in der Amsterdamer Admiralität, unter den Männern, die die Flotte lenkten. 1798 kam sie ins staatliche Marinemagazin in Amsterdam, später im 19. Jahrhundert ins Marineministerium in Den Haag, wo sie bis 1889 im Saal der Schiffsmodelle hing. Danach war sie fünf Jahre als Leihgabe im Rijksmuseum. 1894 erhielt das Mauritshuis sie im Tausch und gab dem Rijksmuseum dafür ein anderes Bildnis de Ruyters, das Bol zugeschrieben wird.




