
Anthony van Dyck · PD
Porträt des Malers Quintijn Symons
Details
Die Geschichte
Quintijn Simons war selbst Maler, ein Historienmaler aus Brüssel. Van Dyck, seit 1632 Hofmaler Karls I. in London, porträtierte ihn in den 1630er-Jahren bei einem seiner gelegentlichen Aufenthalte auf dem Kontinent und verlieh dem Kollegen jene aristokratische Eleganz, die er sonst adligen Auftraggebern gab. Der Umhang liegt locker über den Schultern, der gefältelte Kragen fällt weit. Neben ihm öffnet sich der Blick auf Wolken über dunklen Bäumen. Simons fand auch Aufnahme in die „Ikonographie“, eine Folge gestochener Bildnisse berühmter Zeitgenossen nach Vorlagen des Flamen. Erster bekannter Besitzer des Gemäldes war der Antwerpener Tuchhändler Peeter Stevens, dessen eigenes Porträt von derselben Hand ebenfalls im Mauritshuis hängt. Beide Bilder gelangten später an Wilhelm V. von Oranien, und von 1795 bis 1815 befanden sie sich in Paris, nachdem die Franzosen sie beschlagnahmt hatten.




