
Bildnis Philipps des Schönen, Herzog von Burgund
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Die Geschichte
Für dieses kleine Bildnis gab es schon mehrere Malernamen. Ältere Zuschreibungen nannten den Antwerpener Maler Jacob van Lathem oder den anonymen Meister der Magdalenenlegende, beide hat das Rijksmuseum verworfen. Es spricht heute schlicht von einem unbekannten Maler aus den südlichen Niederlanden, um 1500. Dargestellt ist Philipp der Schöne, Sohn Kaiser Maximilians I. und Marias von Burgund, damals Anfang 20 und Herr der burgundischen Niederlande. Im Februar 1500 kam in Gent sein Sohn Karl zur Welt, der spätere Kaiser Karl V. Der Vater starb schon 1506, mit 28 Jahren. Um den Hals trägt er die Kette des Ordens vom Goldenen Vlies mit dem kleinen goldenen Widderfell. Aufgenommen wurden, so das Museum, nur die bedeutendsten Adligen und Fürsten. Gestiftet hatte den Orden 1430 sein Urgroßvater Philipp der Gute.




