Sebilla vanden Berghe

Anthony van Dyck · PD

Sebilla vanden Berghe


Details

Jahr
1629
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
210,5 × 136,7 cm

Die Geschichte

Um 1630 gehörte Antwerpen den spanischen Habsburgern, und sein Hafen lag seit Jahrzehnten danieder, seit die nördlichen Niederlande die Schelde für die Schiffe der Stadt gesperrt hatten. Geld floss trotzdem durch Antwerpen, und ein Teil davon ging durch die Hände von Sebilla vanden Berghes Ehemann. Filips Godines, aus einer Familie portugiesischer Herkunft, war Steuereinnehmer des spanischen Königs für Antwerpen. Sebilla selbst stammte aus einer reichen Antwerpener Kaufmannsfamilie. Van Dyck malte das Paar als zwei ganzfigurige Standbildnisse, jedes über zwei Meter hoch, und das Bildnis ihres Mannes hängt im selben Saal. Diese Bildform war im 16. Jahrhundert für den Adel entwickelt und bald auch von reichen Bürgern übernommen worden. Säule und schwere Draperie hinter ihr verleihen dem Bild jenes aristokratische Gepräge, von dem das Museum spricht. Die Leinwand steckt bis heute in einem der alten Galerierahmen aus Schloss Schleißheim bei München.

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