
Bildnis Sigismunds des Münzreichen von Tirol, Erzherzog von Österreich
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Die Geschichte
Auf dem grünen Rock des Erzherzogs sitzt eine gemalte Fliege, so genau wiedergegeben, als wäre sie eben erst gelandet. Ein Tiroler Maler hat Sigismund um 1480/1490 fast im Profil dargestellt, als alternden Mann vor rotem Grund, einen Rosenkranz aus dunklen Perlen in den Händen, ohne Krone und ohne jedes Rangabzeichen. Seinen Beinamen, der Münzreiche, verdankt er dem Silber aus den Bergwerken um Schwaz. 1477 verlegte er seine Münzstätte nach Hall, und dort wurde 1486 der Guldiner geprägt, eine große Silbermünze im Wert eines Goldguldens. Aus ihr ging der Taler hervor, und vom Taler stammt am Ende das Wort Dollar. Vor Schulden bewahrte ihn das Silber trotzdem nicht. Sie wuchsen, und 1490 überließ er Tirol seinem jungen Verwandten Maximilian, dem späteren Kaiser. Das Bildnis gehörte später zur Sammlung von Schloss Ambras bei Innsbruck.




