Bildnis der Eltern des Künstlers

Bildnis der Eltern des Künstlers


Details

Jahr
1832
Technik
Öl

Die Geschichte

1832 malte Placido Fabris seine eigenen Eltern und legte ihnen auf den Tisch lauter Hinweise. Da liegt ein Brief, an seinen Vater Francesco adressiert. Da liegt ein frisch erschienenes Buch von Leopoldo Cicognara, dem Kunsthistoriker, der damals der Akademie von Venedig vorstand. Und in den Händen des Vaters ruht ein winziges gemaltes Bildnis Placidos selbst, des Sohnes, der das Bergdorf der Familie im Alpago für die Stadt verlassen hatte. Zusammen erzählen die Dinge leise von einem, der es zu etwas gebracht und sein Abbild nach Hause geschickt hatte. Giacomina, die Mutter, sitzt in ihrer besten Kleidung neben dem Gatten. Fabris behielt das Bild und schenkte es später, mit einer Gruppe weiterer Werke, jener Akademie, in der es noch heute hängt. Auch die erste Zeichnung dazu ist erhalten, drüben im Museo Correr auf der anderen Seite Venedigs.

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