
Anthony van Dyck · PD
Der Maler Theodoor Rombouts
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Die Geschichte
Neun Jahre, von 1616 bis 1625, hatte Theodoor Rombouts in Rom verbracht. Zurück in Antwerpen wurde er zu einem der wichtigsten flämischen Nachfolger Caravaggios und malte Kartenspieler, Musikanten und religiöse Szenen in einem harten Licht, das die Figuren aus tiefem Dunkel schneidet. Als van Dyck ihn um 1631 oder 1632 porträtierte, war Rombouts verheiratet, Vater einer kleinen Tochter und von 1628 bis 1630 Dekan der Antwerpener Lukasgilde gewesen, der Zunft der Maler. Van Dyck zeigt einen Mann, der ganz in sich ruht. Rombouts lehnt sich über die Lehne seines Stuhls und wendet sich uns zu, für die Alte Pinakothek eine Haltung schlichten Selbstbewusstseins. Die Eichenholztafel hat ein fast genau gleich großes Gegenstück, das Bildnis seiner Frau Anna van Thielen mit dem kleinen Mädchen. Beide hängen in München im selben Saal, in Rahmen aus dem 18. Jahrhundert nach Entwurf des bayerischen Hofbaumeisters Joseph Effner.




