Bildnis der drei Regentinnen des Leprosenhauses in Amsterdam

Bildnis der drei Regentinnen des Leprosenhauses in Amsterdam


Details

Künstler
Ferdinand Bol
Jahr
1668
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
170 × 208 cm

Die Geschichte

Ende der 1660er-Jahre leiteten drei Frauen das Amsterdamer Leprosenhaus, eine städtische Wohltätigkeitseinrichtung, und das Museum kennt ihre Namen. Clara Abba, Elisabeth van Duynen und Agatha Munter sitzen an einem Tisch mit dem Handwerkszeug ihres Amtes, einem Kassenbuch, einem Tintenfass und Münzen. Ihre Arbeit war handfest. Regentinnen wie sie beaufsichtigten das Personal und kümmerten sich um den Einkauf. Die Amsterdamer Stiftungen ließen ihre Vorsteher gemeinsam porträtieren und hängten die Bilder in ihren eigenen Sitzungszimmern auf. Dieses entstand für das Leprosenhaus und ging später an die Stadt über, der es bis heute gehört. Das Museum datiert es zwischen 1668 und etwa 1671 und erkennt neben Bol eine zweite, unbekannte Hand. Bol signierte und datierte es 1668 unten rechts auf dem Stövchen, dem hölzernen Fußwärmer mit einem Topf glühender Kohlen, den Holländerinnen in kalten Räumen unter die Röcke stellten.

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