
Andrea Mantegna · PD
Darbringung im Tempel
Details
Die Geschichte
Andrea Mantegna malte diese Darstellung im Tempel um 1454, kurz nachdem er in die berühmte venezianische Malerfamilie Bellini eingeheiratet hatte. Maria reicht das Christuskind über eine steinerne Brüstung dem greisen Priester Simeon, so nah am Bildrand, dass die Figuren fast in den Raum des Betrachters treten. Am rechten Rand blickt ein Mann heraus, in dem man oft ein Selbstbildnis Mantegnas erkennt, und die Frau daneben soll seine junge Ehefrau Nicolosia sein. Sein Schwager Giovanni Bellini malte bald darauf eine eigene Fassung desselben Bildes, ein Zeichen des engen Austauschs in dieser Familie.




