
Artemisia Gentileschi · PD
Die büßende Maria Magdalena
Details
Die Geschichte
Um 1625 kaufte der Herzog von Alcalá, spanischer Gesandter in Rom, eine Büßende Magdalena von Artemisia Gentileschi und brachte sie in seinen Sevillaner Palast, die Casa de Pilatos. Dort wurde das Bild so berühmt, dass die Maler der Stadt es immer wieder kopierten. Dies ist eine dieser Kopien, heute in der Kathedrale von Sevilla. Maria Magdalena wendet sich von einem Spiegel und ihrem Schmuck ab, die Hand auf der Brust, im Augenblick, in dem sie dem weltlichen Leben entsagt. Artemisias Original galt jahrhundertelang als verschollen und tauchte erst 2024 wieder auf, angekauft von einem Museum in Texas. Die Sevillaner Kopie dagegen hat die Stadt nie verlassen.