
Auferstehung Christi
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Die Geschichte
Im Sommer 1918, im letzten Kriegsjahr, zeigte die k.k. Österreichische Staatsgalerie in Wien ihre Neuerwerbungen, und diese Tafel war darunter. Wenige Monate später war die Habsburgermonarchie am Ende. Gekauft hatte die Galerie das Bild 1915 bei einem Wiener Antiquitätenhändler. Das Belvedere schreibt es heute einem unbekannten Tiroler Maler um 1500 zu. Die Malschicht wurde irgendwann auf einen neuen Holzträger übertragen, die hellen Flecken sind Fehlstellen. Christus schreitet im roten Mantel am steinernen Grab vorbei, die Seitenwunde blutet noch, in der Hand hält er den Kreuzstab mit der Fahne. Ein Engel in Weiß mit roten Flügeln sitzt am Rand des Sarkophags. Die Wächter schlafen, der eine in grüner Rüstung unter einem Federhelm, der andere in Gelb neben seiner Hellebarde. Dahinter liegt eine ummauerte Stadt vor hohen Bergen.




