Rhyton in Gestalt eines Hundekopfes

Rhyton in Gestalt eines Hundekopfes


Details

Künstler
Brygos-Maler
Technik
Ton, attisch rotfigurig, plastisches Kopfgefäß
Gattung
Vase

Die Geschichte

Ein Hundekopf zum Trinken. Im frühen 5. Jahrhundert v. Chr. stellten athenische Werkstätten Trinkgefäße in Gestalt von Köpfen her, darunter Widder, Maultiere und Hunde. Der Kopf wurde in einer Form gepresst, und ein auf der Scheibe gedrehter Rand darüber bot dem Maler einen Streifen zum Bemalen. Diesen hier bemalte der Brygos-Maler.

Auf den Streifen malte er ein Gelage, genau den Anlass, für den das Gefäß gedacht war. Auf der einen Seite lagern ein Jüngling mit Lyra und ein Mann mit einem Barbiton, einer tiefer klingenden Leier, nebeneinander. Auf der anderen liegt ein Mann mit Lyra allein, daneben die Worte „der Knabe ist schön“.

Das Museum nennt das Gefäß Rhyton, also Trinkhorn, Beazleys Listen führen es als Kopfgefäß in Becherform. Gefunden wurde es in einem Kammergrab der Nekropole von Celle in Falerii. Ein weiterer Hundekopf, der demselben Maler zugeschrieben wird und aus zwei Formhälften besteht, stammt aus einem Grab in Aleria auf Korsika.

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