Ruth auf dem Feld des Boas

Ruth auf dem Feld des Boas


Details

Jahr
1828
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
59 × 70 cm

Die Geschichte

Schnorr von Carolsfeld malte dieses Bild 1828 in München, kurz nachdem er nach zehn Jahren in Italien in die bayerische Hauptstadt übergesiedelt war, und er arbeitete nach Zeichnungen, die er noch dort angefertigt hatte. Die Geschichte stammt aus dem Buch Rut. Die junge Moabiterin Rut, selbst Witwe, liest auf dem Feld die Ähren auf, die die Schnitter liegen lassen, um ihre verwitwete Schwiegermutter Noomi zu ernähren. Boas, dem das Feld gehört, hat von ihrer Treue gehört und seinen Knechten befohlen, reichlich für sie übrig zu lassen. Er steht im tiefroten Mantel und öffnet ihr die Hand entgegen, sie hält eine Garbe an der Hüfte. Hinter ihnen geht die Ernte weiter, ganz links erheben sich die Mauern von Betlehem. Aus dieser Verbindung wird König David hervorgehen. Monogramm und Jahreszahl setzte Schnorr auf einen kleinen Stein im Weg zwischen den beiden.

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