Anna selbdritt

Anna selbdritt


Details

Technik
Holz, farbig gefasst
Gattung
Skulptur

Die Geschichte

Im Deutschen hat dieser Bildtyp einen eigenen Namen, Anna selbdritt, Anna zu dritt. Drei Generationen sitzen in einer Gruppe beisammen, die Mutter Anna, ihre Tochter Maria und das Jesuskind. Solche Figuren wurden im 15. Jahrhundert überall in Europa geschnitzt, als die Verehrung der Großmutter Christi ihren Höhepunkt erreichte. Diese stand in Annas eigener Kirche in Verona, Sant'Anna, bevor sie ins Museum kam.

Das Museum hält sie für ein Spätwerk Giovanni Zebellanas und rückt sie in die Nähe der Beweinungsgruppe in der Kirche Santa Toscana. Besonders hebt es die Gestalt der Anna hervor, streng und zugleich sehr menschlich. Von der ursprünglichen Fassung ist an den Gewändern nichts geblieben. Sie hat sich nur auf der Haut erhalten, und dort ist sie so fein, dass auf den Handrücken blasse blaue Adern zu sehen sind.

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