
Simone Martini · PD
Polyptychon der heiligen Katharina von Alexandrien
Details
Die Geschichte
Um 1320 war Simone Martini der eleganteste Maler Sienas, gerade fertig mit der großen Maestà, die er im Rathaus als Fresko gemalt hatte. In jenem Jahr gaben ihm die Dominikaner von Pisa das Altarbild für den Hochaltar ihrer Kirche Santa Caterina in Auftrag. Daraus wurde sein größtes und vielteiligstes Polyptychon: Auf Goldgrund drängen sich um die Madonna mit dem Kind 43 Halbfiguren von Heiligen, Aposteln, Propheten und Bischöfen, gefasst unter gotischen Bögen und Fialen. Auf der Mitteltafel signierte der Künstler lateinisch, SYMON DE SENIS ME PINXIT, "Simone aus Siena hat mich gemalt". Es war die Zeit, in der die Tafelmalerei auf Goldgrund als Gipfel der Kunst galt, lange vor der Perspektive. Heute wird das Werk im Nationalmuseum San Matteo in Pisa aufbewahrt.


