Der heilige Martin und der Bettler

Anthony van Dyck · PD

Der heilige Martin und der Bettler


Details

Jahr
1621
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
171,6 × 158 cm

Die Geschichte

Die Legende erzählt, dass Martin, ein junger römischer Soldat, am Tor von Amiens einem Bettler begegnete, der vor Kälte zitterte. Da er nichts anderes hatte, zerteilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab ihm die Hälfte; in derselben Nacht träumte er, Christus trage eben dieses Stück Tuch. Van Dyck wählte den Augenblick des Teilens, den Heiligen zu Pferd, den nackten Armen zu seinen Füßen. Er malte es blutjung, um 1620, als er noch in Rubens' Werkstatt arbeitete und fast wie sein Meister malte. 1621 schenkte der Kanzler von Brabant, Ferdinand van Boisschot, das Bild der Kirche seines Dorfes Zaventem, die dem heiligen Martin geweiht ist. Dort hängt es vier Jahrhunderte später noch immer, am selben Ort, für den es gemacht wurde, und das große weiße Pferd hält nach wie vor die Mitte der Szene.

Das ganze Museum in der Tasche. MuseScope ist fast da.