
Der thronende heilige Petrus mit Johannes dem Täufer und Paulus
Details
Die Geschichte
Am 16. August 1516 zahlte die Äbtissin des Franziskanerinnenklosters Santa Maria Mater Domini in Conegliano, Schwester Antonia, dem Maler einen Teil der 70 Dukaten aus, auf die sich sein Honorar belief. Die Quittung ist erhalten. Damit ist dies die letzte Arbeit Cimas, die sich urkundlich datieren lässt. Er malte für ein Haus in seiner Geburtsstadt, rund 60 Kilometer nördlich von Venedig, und starb etwa ein Jahr später. Petrus sitzt in der Mitte als Papst, mit der dreifachen Krone und weißem Ornat, die Himmelsschlüssel zu seinen Füßen, links der Täufer, rechts Paulus mit dem Schwert. Unter dem Thron sitzt ein Engel und spielt Laute. Die Loggia öffnet sich zu beiden Seiten auf Landschaft, und das Bild hing lange im Refektorium des Klosters, bevor die Klosteraufhebungen von 1811 es nach Mailand brachten.




