
Die Heiligen Cäcilia, Tiburtius und Valerian
Details
Die Geschichte
Drei Bogen, drei Heilige, und unter ihren Füßen ein Fliesenboden, der perspektivisch in die Tiefe läuft. Das Triptychon stammt aus der Kirche Santa Cecilia in Verona und zeigt in der Mitte Cäcilia in Rot, links und rechts zwei junge Männer in kurzen Röcken. Wer sie sind, erzählt die Legende.
Cäcilia, eine vornehme junge Römerin, wurde mit dem Heiden Valerian verheiratet. In der Hochzeitsnacht sagte sie ihm, ein Engel wache über sie, und sehen könne er ihn nur, wenn er sich taufen lasse. Valerian ließ sich taufen und fand den Engel mit zwei Kränzen aus Rosen und Lilien. Auch sein Bruder Tiburtius bekehrte sich, und beide starben vor Cäcilia als Märtyrer. Das Museum sieht in der Tafel einen eigenständigen Versuch, die Neuerungen der Renaissance aufzunehmen, den perspektivischen Boden und die Marmorbrüstungen mit antiken Medaillons, in einer linearen Malerei, die im Kern noch gotisch ist.