
Claude Monet · PD
San Giorgio Maggiore in der Dämmerung
Details
Die Geschichte
Im Herbst 1908 reiste Claude Monet zum ersten und einzigen Mal nach Venedig. Er war 68 und eigentlich kein Freund berühmter Sehenswürdigkeiten, doch die Stadt im Wasser packte ihn. Von der Uferpromenade aus malte er immer wieder die Insel San Giorgio Maggiore mit ihrer Kirche, hier in der Dämmerung, wenn Bauwerk und Lagune in Orange und Violett zerfließen und die Umrisse sich fast auflösen. Die Bilder vollendete er später im Atelier in Frankreich. Kurz darauf, 1911, starb seine Frau Alice, die ihn nach Venedig begleitet hatte, und über der ganzen Serie liegt seither ein Schimmer von Abschied.




