
Paul Cézanne · PD
Porträt des Künstlers
Details
Die Geschichte
Ein Selbstbildnis im Kleinformat, kaum 25 Zentimeter hoch, Kopf und Schultern in einem hellen Kittel vor blaugrünem Grund, rasch hingesetzt und meist um 1877 datiert. Spannend ist, wer es besaß. Über den Händler Ambroise Vollard kam es zu Camille Pissarro, dem älteren Malerfreund, mit dem Cézanne in Pontoise gearbeitet hatte, danach zum Schriftsteller und Kritiker Octave Mirbeau, dessen Sammlung 1919 versteigert wurde. Im November 1941, im besetzten Paris, erwarb das Wallraf-Richartz-Museum in Köln das Bild von einem Pariser Händler. Nach dem Krieg kehrte es nach Frankreich zurück und kam in die Obhut der Nationalmuseen. Weil seine Geschichte zwischen 1933 und 1945 lückenhaft bleibt, verwahrt das Musée d'Orsay es treuhänderisch für mögliche frühere Eigentümer, erkennbar an den Buchstaben MNR in der Inventarnummer.




