
Peter Paul Rubens · PD
Selbstbildnis im Freundeskreis in Mantua
Details
Die Geschichte
Um 1602 war ein 25-jähriger Flame, Peter Paul Rubens, gerade in den Dienst von Vincenzo Gonzaga getreten, dem Herzog von Mantua. Fern von Antwerpen zeigte er sich nicht vor dem Hof, sondern inmitten eines Kreises gelehrter Freunde, ganz im humanistischen Ideal der Freundschaft. Aus der Gruppe heraus blickt er uns an. Unter den Gesichtern vermutet man seinen älteren Bruder Philipp, der mit ihm nach Italien gekommen war und beim Philosophen Justus Lipsius studiert hatte, doch die Identitäten sind bis heute umstritten. Es ist eines der frühesten Selbstbildnisse, die Rubens hinterließ, gemalt noch vor den großen Aufträgen, die ihn zum gefragtesten Maler Europas machen sollten.




