
Élisabeth Louise Vigée Le Brun · PD
Selbstbildnis mit Strohhut
Details
Die Geschichte
1782 reiste Elisabeth Louise Vigee-Lebrun durch die Niederlande und blieb vor einem Bildnis von Rubens stehen, das man damals den Strohhut nannte, eine junge Frau in weichem Tageslicht. Fasziniert davon, wie Rubens das Licht im Freien auf der Haut eingefangen hatte, nahm sie sich vor, sich selbst auf dieselbe Weise zu malen, mit einem breiten Strohhut, geschmueckt mit einer Feder und Wiesenblumen. Sie war bereits die bevorzugte Bildnismalerin der Koenigin Marie-Antoinette und gibt sich die Ungezwungenheit einer modischen Dame. Doch sie haelt auch eine mit Farbe beladene Palette und Pinsel und wendet sich um, um Ihren Blick zu erwidern, eine taetige Malerin auf dem Hoehepunkt ihres Fachs. Diese Leinwand ist ihre eigene Wiederholung jenes ersten Bruesseler Bildnisses, gemalt, um die Idee mit nach Paris zu nehmen.




