Selbstbildnis
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Die Geschichte
Als Livio Mehus sich um 1670 selbst malte, bediente er eine Leidenschaft des Medici-Hofes. In diesen Jahren trug Kardinal Leopoldo de' Medici die Selbstbildnisse von Kuenstlern aus ganz Europa zusammen, schrieb den Malern und bat um ihr eigenes Bildnis, und legte eine der groessten Sammlungen dieser Art an. Mehus war zur Hand, ein aus Flandern stammender Maler, der seine ganze Laufbahn im Dienst der Medici verbracht hatte, und so fand auch sein Gesicht seinen Platz unter den uebrigen. Er war etwa 40, als er es schuf. Die Sammlung, in die er eintrat, wuchs seither unaufhoerlich weiter. Heute bewahren die Uffizien weit ueber 1.600 Kuenstlergesichter, und seines gehoert zur fruehen Generation, die diese Sammlung erst beruehmt machte.


