
Selbstbildnis Albrecht Dürers
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Die Geschichte
Für diese Tafel hat Dürer nie Modell gesessen. Es ist eine Kopie, wohl in Italien um die Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden, nach dem Selbstbildnis, das Albrecht Dürer 1498 von sich malte und das heute im Prado in Madrid hängt. Im Original zeigt sich Dürer mit 26 Jahren als eleganter Herr, behandschuht, mit dem Blick auf ein Alpenpanorama durch das Fenster, ein deutscher Handwerker, der sich mit der Selbstverständlichkeit eines italienischen Höflings gibt. Die Uffizien nahmen diese Fassung in ihre Galerie der Künstlerselbstbildnisse auf, die Sammlung, die die Medici im 17. Jahrhundert anzulegen begannen. Dürer gehörte in diese Reihe als der nördliche Maler, der wie kaum einer vor ihm das eigene Gesicht zum ernsten Bildgegenstand machte. Da kein eigenhändiges Selbstbildnis zu bekommen war, trat eine Kopie des Madrider Bildes an seine Stelle.




