
Selbstbildnis des Antonio Zona
Details
Die Geschichte
Antonio Zona hat sich hier als Halbfigur dargestellt, im Dreiviertelprofil zu uns gewandt, den Betrachter mit einem festen, fast prüfenden Blick haltend. Er war ein venezianisch geschulter Maler, und das genaue Entstehungsjahr ist nicht dokumentiert, es dürfte aber um die Mitte des Jahrhunderts liegen. Die eigentliche Geschichte des Bildnisses ist, wie es in diese Galerie kam. 1892, im Todesjahr Zonas, bot ein Sammler es hier für 300 Lire zum Verkauf an. Das Ministerium wollte es zunächst an das Museum für moderne Kunst in Rom schicken, doch der Architekt und Kritiker Camillo Boito hielt dagegen, sein Platz sei in Venedig, neben der großen Leinwand, für die man Zona kennt, seiner erdachten Begegnung der Meister Tizian und Veronese am Ufer der Lagune. Und so blieb es.
