Selbstbildnis
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Die Geschichte
Die Uffizien besitzen eine der ältesten Sammlungen von Künstler-Selbstbildnissen überhaupt, begonnen in den 1660er-Jahren von Kardinal Leopoldo de' Medici, der Maler in ganz Europa anschrieb und jeden um sein eigenes Bildnis bat. Jacob Ferdinand Voet gehörte hinein. Der flämische Maler arbeitete in Rom und war dort in den 1670er-Jahren der modischste Porträtist, gesucht für seine schmeichelhaften Bildnisse römischer Adliger, eine ganze Galerie gefeierter Schönheiten. Um 1673 richtete er diesen geübten Blick auf sich selbst und begegnet dem Betrachter unmittelbar, in der dunklen, eleganten Kleidung, die er so gut zu malen verstand. Wenige Jahre später galten seine Bildnisse tief dekolletierter Frauen als zu gewagt, und er musste Rom verlassen.