
Camille Pissarro · PD
Selbstbildnis mit Baskenmütze und Brille
Details
Die Geschichte
Um 1896 verbrachte Camille Pissarro immer wieder Wochen in gemieteten Zimmern, erst in Rouen, dann in Paris, und malte die Straßen unter seinem Fenster. In diese Zeit setzt das Werkverzeichnis seiner Gemälde dieses kleine Selbstbildnis, etwa 35 mal 32 Zentimeter groß. Er zeigt sich mit dunkler Baskenmütze, Drahtbrille und langem weißem Bart, im Kragen eines braunen Mantels, den Kopf über die Schulter gewandt, vor einem Grund aus groben roten Pinselstrichen. Selbstbildnisse hat Pissarro nur wenige gemalt, drei davon nach seinem 65. Geburtstag, und dieses ist das früheste der späten Gruppe. Die beiden anderen, eines im Winter 1897/98 in einem Pariser Hotel, das letzte 1903, zeigen hinter ihm ein Fenster mit Blick auf die Stadt. Hier gibt es keinen Ausblick. Das Bild befindet sich in Privatbesitz.




