Die hl. Barbara wird in den Turm geführt

Die hl. Barbara wird in den Turm geführt


Details

Künstler
Anonym
Museum
Belvedere
Jahr
1440
Technik
Malerei auf Tannenholztafel
Maße
120 × 77 cm

Die Geschichte

Um 1440 kannte fast jeder, der vor dieser Tafel stand, die Legende. Barbara war die Tochter eines heidnischen Vornehmen, der sie in einen Turm sperrte, und dort wurde sie Christin. Das Bild zeigt den Weg dorthin. Das Belvedere nennt als Urheber nur einen unbekannten Regensburger Maler. Die Männer an ihrer Seite tragen Turbane, hohe Hüte und goldenen Brokat, so kennzeichnete die deutsche Malerei jener Jahre die Ungläubigen. Einen Heiligenschein hat allein Barbara. Der Turm steht am Bildrand, blassrosa vor dem Goldgrund. Die Tafel gehörte einst zur Sammlung Coray in Erlenbach bei Zürich, die 1930 in Berlin versteigert wurde. Als im Dezember 1953 in der Orangerie des Belvedere das Museum mittelalterlicher österreichischer Kunst eröffnete, war sie dort zu sehen.

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