
Anthony van Dyck · PD
Der büßende Heilige Hieronymus
Details
Die Geschichte
1906 hielt Wilhelm von Bode dieses Bild für den ersten Einfall zu dem weit größeren Hieronymus in Dresden, der den Heiligen in ganzer Figur und mit weitem Hintergrund zeigt. Hier ist es enger: der Heilige fast in ganzer Figur vor dem Eingang einer Höhle, Holzkreuz, Totenschädel, in der Rechten der Stein, mit dem er sich die Brust schlägt. Van Dyck war ungefähr zwanzig, als er es um 1618 bis 1620 malte. Das Bild hing später in Rubens' Haus. Als dieser 1640 in Antwerpen starb, wurden die Gemälde für den Verkauf verzeichnet, und der Hieronymus steht dort unter Nummer 231. Die spanische Krone kaufte ihn, 1667 hängt er im Escorial, im 18. Jahrhundert gehört er Elisabeth Farnese, der Königin Philipps V., in La Granja. Zwischendurch lief das Werk unter den Namen Mateo Cerezo, Jan Brueghel und Rubens.




