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Der heilige Petrus heilt die Kranken mit seinem Schatten
Details
Die Geschichte
Um 1425, in einem Florenz, das die Welt gerade neu zu sehen begann, malt ein kaum 24-jähriger Maler diese Szene in der Brancacci-Kapelle. Petrus geht eine Florentiner Gasse entlang, gefolgt von Johannes, und blickt die Kranken, die an seinem Weg knien, gar nicht an. Nach einer Stelle der Apostelgeschichte heilt sie allein sein Schatten. Masaccio lässt dasselbe Licht über die ganze Szene fallen, mit wirklich geworfenen Schatten, damals fast unerhört. Die Bettler tragen die Kleidung von Florentinern seiner Zeit, und die Häuser im Hintergrund sind die der Stadt, die er täglich vor Augen hatte. Masaccio starb um 1428, keine 27 Jahre alt.




