Stillleben mit Hummer auf weißem Tischtuch

Eugène Louis Boudin · PD

Stillleben mit Hummer auf weißem Tischtuch


Details

Jahr
1853
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Ein roter Hummer auf einer weißen Platte, eine Krabbe, ein paar Garnelen, ein Messer auf dem zerknitterten Tischtuch, dahinter ein blau-weißer Topf, eine Glaskaraffe und eine dunkle Flasche. Das High Museum in Atlanta datiert dieses Stillleben auf etwa 1853 bis 1856. In diese Jahre fällt Eugène Boudins Pariser Zeit. 1851 hatte ihm der Stadtrat von Le Havre ein Stipendium für drei Jahre Studium in der Hauptstadt bewilligt, und Boudin schrieb sich im Louvre als Kopist ein. Offen nahm er sich die Stillleben Chardins zum Vorbild, des französischen Malers aus dem 18. Jahrhundert, der Küchengerät und einfache Dinge malte. Ab 1853 malte Boudin eigene. Er selbst nannte sie bloß „Esszimmerbilder“, gedacht für bürgerliche Wohnungen und verkauft, um sein Einkommen aufzubessern. Das Museum hebt hervor, dass er darin dem nüchternen Realismus seiner Anfänge treu blieb.

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