
August Macke · PD
Studie zu einem Selbstbildnis
Details
Die Geschichte
Im Frühjahr 1907 war Macke bei seiner älteren Schwester in Kandern im Schwarzwald zu Gast, und dort kam er, so das Lenbachhaus, zum ersten Mal mit Werken des Impressionismus in Berührung. Bis dahin hatte er nur einige Dutzend Bilder gemalt. Zurück in Bonn malte er sich selbst auf dieses kleine Stück Pappe, rund 26 Zentimeter hoch. Er war 20. Mit weit geöffneten Augen schaut er geradeaus, Haut, Lippen und Augen sind in unruhigen Strichen aus Grünblau und rosigem Beige angelegt. Das Bild war eine Studie zu einem fertigen Selbstbildnis desselben Jahres, dunkler und förmlicher, das sich heute in Münster befindet. Die Studie blieb in der Familie Macke, bis das Museum sie 2017 mit einer Spende seines Fördervereins erwarb.




